In der modernen Arbeitswelt stehen nicht nur Streitkräfte, sondern auch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie regulierte Industriezweige vor der zentralen Herausforderung, Identitäten und Zugriffsberechtigungen zunehmend mobil abzubilden. Während klassische Smartcards seit vielen Jahren das verlässliche Rückgrat sicherer digitaler Identitäten bilden, stoßen sie im operativen Alltag – insbesondere im mobilen Einsatz und bei der Nutzung moderner Endgeräte – zunehmend an ihre Grenzen und auch ihre Verfügbarkeiten. Die Notwendigkeit, physische Lesegeräte mitzuführen, schränkt die Flexibilität ein und erschwert die nahtlose Digitalisierung von Prozessen.
Hier setzt SecureID an. Als hochsichere mobile PKI-Wallet (Public Key Infrastructure) adressiert die Lösung diesen spezifischen Bedarf in regulierten Branchen wie dem öffentlichen Sektor, der Verteidigung und KRITIS-Unternehmen. SecureID überführt das bewährte Sicherheitsmodell der physischen Smartcard kontrolliert auf das Smartphone und vereint Ausweis, Zertifikate sowie individuelle Berechtigungen in einer einzigen, manipulationssicheren Applikation. Damit wandelt sich das mobile Endgerät zum zentralen persönlichen Identitäts- und Zugangsträger für sowohl digitale als auch physische Prozesse.
Die technologische Basis der Lösung bildet eine starke PKI-basierte Authentifizierung. Diese ermöglicht einen abgesicherten Zugriff auf kritische IT-Systeme, darunter Festplattenverschlüsselung, Virtual Desktop Infrastructures (VDI) und VPN-Verbindungen. Über die reine Anmeldung hinaus erlaubt SecureID das rechtskonforme digitale Signieren von Dokumenten sowie die Ver- und Entschlüsselung sensibler Kommunikation (S/MIME) und Dateien direkt auf dem Gerät. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Multifunktionalität: Auch physische Zutritts- und Berechtigungsszenarien lassen sich unkompliziert per NFC (Near Field Communication) realisieren. Dabei gewährleistet die Architektur eine strikte Trennung von Identität, Gerät und Anwendung, womit etablierte Sicherheits- und Compliance-Vorgaben konsequent gewahrt bleiben.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Zukunftsfähigkeit und Integrierbarkeit. SecureID wurde so konzipiert, dass es sich nahtlos in bestehende PKI-, IAM (Identity and Access Management) – und Sicherheitslösungen wie SecurePIM, LANCrypt oder spezifische Fachanwendungen einfügt. Anstatt bestehende Infrastrukturen kostspielig zu ersetzen, fungiert die PKI-Wallet als komplementäre Erweiterung. Dieser Ansatz ermöglicht Behörden und Unternehmen eine evolutionäre Migration hin zu modernen mobilen Identitäten, ohne die über Jahre gewachsenen Sicherheitsstandards zu gefährden.
Hinter SecureID steht eine Allianz aus Marktführern und Experten: SaltRock, Materna Virtual Solution und Nexus (IN Groupe) bündeln hier ihre Kompetenzen in den Bereichen mobile Security, Identitätsmanagement und strategische Beratung für den sicherheitskritischen Sektor. Gemeinsam zeigen sie auf, wie praxisnahe Szenarien – von der Verwaltung über Landesbehörden bis hin zu Einsatzorganisationen und kritischen Infrastrukturen – heute sicher und effizient gestaltet werden können.
Um den höchsten Anforderungen an den Geheimschutz gerecht zu werden, ist die gesamte Lösung auf den Einsatz bis zur Schutzklasse VS-NfD (Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch) ausgelegt. Eine entsprechende Einsatzerlaubnis gemäß den strengen Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wird aktiv angestrebt, um SecureID als Standard für vertrauenswürdige mobile Kommunikation und Identifikation in Deutschland zu etablieren. Damit ist SecureID die Antwort auf die Frage, wie Souveränität und Mobilität – gepaart mit Anwenderfreundlichkeit – in einer digitalisierten Sicherheitsarchitektur erfolgreich vereint werden können.
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